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Ein gutes Gefühl gesicherte Daten in der Schublade zu haben ...

Datenverlust

Nicht selten passiert es, dass die Fotos (oder ein Teil davon) der letzten Jahre weg sind, wenn irgendwann mal die Festplatte ihren Geist aufgibt (siehe auch "Festplattencheck"). Natürlich sind nicht nur Fotos und private Video-Filme betroffen, sondern jede Art von Daten auf Ihrer Festplatte.

Von dem vielleicht "verlorenen" oder gestohlenen Notebook mal ganz abgesehen.

Dann ist die Ernüchterung oftmals groß ("... gestern ging der Computer doch noch, der hatte die letzten Jahre noch nie Probleme gemacht....").

Der berühmte Krug

Es ist wie mit dem berühmten Krug... der solange zum Brunnen geht... bis er eben bricht. Im Gleichnis nimmt man einfach einen neuen Krug und kann weiter Wasser transportieren. Mit Ihren Daten auf der Festplatte verhält es sich anders. Im Gegensatz zum Wasserkrug ist hier der Inhalt kumulativ, sprich er wird mit der Zeit immer umfassender.

Vor allem wenn die Daten auch geschäftlicher Natur waren (Kundenadressen, Dokumente und Facharbeiten zum Beispiel), kann sowas auch schnell sehr ärgerlich werden.

Datensicherung auf DVD

Manche haben schon mal wenigstens einige Daten auf einer CD-R oder DVD-R gebrannt, jedoch dabei übersehen, vergessen oder nie gewusst, dass diese Datenträger sehr empfindlich und daher auch unzuverlässig sind. Die Qualität und somit Haltbarkeit der Medien ist eine wahre Wissenschaft für sich. Es hängt von vielen Faktoren ab, ob Sie die darauf gebrannten Daten noch in ein paar Jahren lesen können. Die wenigsten wissen, dass Musik- und auch Filmdaten automatisch beim Abspielen korrektur-gerechnet werden (fehlende, defekte Daten werden einfach annähernd über komplizierte Algorithmen neu berechnet), was dem menschlichen Gehör oder Auge meist nicht auffällt. Bei reinen DATEN (im Sinne von Dateien, sprich Festplattendaten) funktioniert sowas NICHT. Ein Lesefehler auf einer gebrannten DVD kann nicht so einfach wieder berechnet werden. Nicht selten können reine Daten-DVDs oder Daten-CDs nach einer gewissen Zeit nicht mehr gelesen werden, wenn man sie in ein Laufwerk einlegt. Die genauen technischen Hintergründe sind sehr komplex und sollen hier nicht vertieft werden.

Und last but not least, DVDs brennen ist auch nicht gerade schnell, was Bedeutung bekommt, wenn Sie viele Daten oder gar ALLE Daten (ganze Festplatte) sichern wollen. 

Überprüfen von angefertigten Datensicherungen

Daher ist es wichtig, angefertigte Datensicherungen direkt nach dem Erzeugen zu überprüfen. Die meisten Backup-Programme beinhalten so eine Funktion. Dann weißt man zumindest, dass die Sicherung zumindest schon mal prinzipell funktioniert hat, kein Defekt an der Hardware vorliegt. 

Das gilt übrigens auch für alle anderen Datenträger, ausser den CD-R's und DVD-R's, wie zum Beispiel den Festplatten und Bandlaufwerken. Fehler können nämlich grundsätzliche Ursachen haben und müssen nicht zwingend auffallen. Wenn so ein grundlegender, nicht auffallender Defekt an der Hardware (ODER Software) nicht auffällt (durch Überprüfung der Sicherungen zum Beispiel), KÖNNTEN alle Sicherungen unbrauchbar sein.

Gibt es nicht? Doch, gibt es!

So einen Fall habe ich schon erlebt, dass eine Firma nie ihre Backup-Bänder (Streamer genannt) überprüft hatte (dauerte denen zu lange) und nach Jahren mal eine Festplatte Totalschaden hatte.

"Hach... gut dass wir immer fleißig Datensicherung gemacht haben!" 

Es stellte sich herraus, dass der Schreib-/Lesekopf des Gerätes dejustiert war und deshalb ALLE Bänder unbrauchbar waren. Aus alten Rechnern/Festplatten/Bändern (vom letzten alten Gerät) und von anderen PCs, auf denen mancher Benutzer noch Daten über das LAN auf seinen PC kopiert hatte, musste damals sehr aufwendig und Kostenintensiv ein Teil der Daten wieder zusammengesucht werden. Ein Großteil der Daten war für immer verschwunden! Dass die Firmenleitung nicht erfreut war, dass die Mitarbeiterin sich die Zeit für die Verifizierungsläufe (so nennt sich so eine Überprüfung) gespart hat, brauche ich nicht gesondert erwähnen. Jedoch konnte sie nichts dafür, hat ihr die genauen Zusammenhänge nie jemand erklärt!

Keine Panik!

Es geht mir nicht um Panik-Mache. 

Es ist schon relativ kostengünstig möglich, was gegen drohenden Datenverlust zu unternehmen. Auf fremde Rechnersysteme (so genannte Clouds) kann der Privatanwender schon zurückgreifen und diese in seine Strategie einbinden, jedoch ist das nicht sehr performant, konfortabel und vertauliche Daten würde ich auch nicht übers Netz "schieben" wollen. Auch ist die Kapazität vielleicht nicht ausreichend, wenn Sie viele Fotos, Musik, Filme und andere speicherintensive Daten sichern möchten. 

Firmen, sowie ambitionierten Hobbyfotografen und/oder -filmern kann ich auch so genannte Streamer ans Herz legen. Diese Medien können immer wieder in einer Schleife erneut mit Komplettsicherungen überschrieben werden und sind auf die Speichergröße bezogen, sehr günstig und relativ flott (Geschwindigkeit, um eine gesamte Festplatte zu sichern). Die Anschaffung muss jedoch erstmal getätigt werden, was sich schneller rechnet, wenn es mehr als einen PC zu sichern gilt.

Auch Externe Festplatten können eine Lösung darstellen. Sie sind schnell, einfach zu handhaben, sehr zuverlässig und ebenfalls relativ kostengünstig!

Die richtige Strategie

Sie hängt davon ab, wie viele Daten zu sichern sind und wie wichtig diese Daten sind. Die Kombination von Software, Einrichtung derselben und der Hardware entscheiden über die passende Strategie auch für Ihre Daten.

Fragen sie mich, gerne berate ich Sie. Oder Sie nehmen mal an einen Workshop von mir teil, um mehr von der Thematik zu verstehen und bessers Entscheidungen treffen zu können.

 

 

Zusammenfassung

  • ÜBERHAUPT eine Datensicherung anfertigen.
  • Datensicherung überprüfen (Validierungslauf).
  • Öfter mal eine Komplettsicherung auf verschiedenen Datenrägern.
  • Fragen Sie mich ggfs. nach Strategien.